Hopfen

contest

Inhalt

Hier nun endlich ein paar Worte zur Motivation, zum Bier und natürlich zu den goldenen Regeln.

Die Motivation

Man kann sich natürlich fragen, warum sich vernunftbesonnene Studenten an einem beliebigen Abend gemeinsam an einen Tisch setzen und sich die Gehirnzellen vernichten, die sie vorher mühsam mit blankem Wissen gefüllt haben. Nun, dazu ist ersteinmal anzumerken, dass der Biercontest als Solcher nicht dazu gedacht ist, sich hemmungslos zu besaufen. Vielmehr erhalten all diejenigen, die ihren Gaumen und sich selbst als professionellen Bierkenner beschwören, die Chance, genau diese Qualitäten unter Beweis zu stellen. Man mag es kaum glauben, aber genau die größten Schreihälse versagen beim Biercontest auf spektakuläre Art und Weise, besonders die Männer.

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Das Bier

Bevor man den contest überhaupt stattfinden lassen kann, muss man sich Gedanken über das Bier machen, das beim Wettkampf verkostet werden soll. Natürlich sollten Marken verwendet werden, die so gut wie jeder Teilnehmer kennt. Dieses Dilemma kann man aber umgehen, indem man den contest rechtzeitig genug ankündigt, so dass jeder die Chance hat, sich darauf vorzubereiten, d.h. die Biere probieren kann, die er nicht kennt. Um dem Wettkampf auch einen regionalen Touch zu verleihen, sollten auch ein paar einheimische Biere, vielleicht die Bekanntesten, angeboten werden.

In Bayern bietet es sich an, die Biere nach ihrer Sorte zu klassifizieren. Mit Sorten sind gemeint: Helles, Pils und Weißbier. In anderen Regionen Deutschlands oder der Welt muss man schauen, ob man diese oder eine ähnliche Klassifizierung treffen kann. Sie ist nämlich bestandteil der Punktvergabe. Je nachdem, wie viele Biere man zur Verfügung hat, werden Gruppen mit jeweils sechs Biermarken gebildet. Unsere zwei Gruppen bestehen immer aus je zwei Pils, Weißbieren und Hellen. Außerdem gibt es noch die Profi-Regional-Runde; in München besteht diese aus sechs verschiedenen Münchner Hellen. Als Beispiel seien hier nun die drei Runden des III. Biercontests vom 26.10.2007 angegeben:

Hacker-Pschorr Helles
gemischte Runde 1 gemischte Runde 2 Münchner Runde
Franziskaner Weißbier Ayinger Weißbier Spaten Helles
Augustiner Weißbier Erdinger Weißbier Augustiner Helles
Jever Pilsener Flensburger Pilsener Hofbräu Helles
Radebeger Pilsener Pilsener Urquell Löwenbräu Helles
Augustiner Helles Hofbräu Helles
Spaten Helles Tegernseer Helles Paulaner Helles

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Die Regeln

Die Regeln an sich sind schnell erklärt. Es finden sich eine Hand voll Personen zusammen, die gemeinsam eine der angebotenen Runden bestreiten wollen. Sie setzen sich alle an einen Tisch und verbinden sich die Augen. Daraufhin wird jedem Teilnehmer ein Glas mit einem Bier der Runde gereicht. Alle bekommen das gleiche Bier vorgesetzt. Die Kontrahenten müssen nun versuchen, die Sorte und die Marke des Bieres an seinem Geruch und Geschmack zu erkennen. Haben alle das Glas ausgetrunken oder genung, dann werden die Gläser abgeräumt und die Teilnehmer dürfen ihre Gedanken, also die vermutete Sorte und Marke des soeben gekosteten Bieres, zu Papier bringen. Diese Prozedur wird mit den übrigen fünf Bieren wiederholt. Dabei ist es von Vorteil, wenn etwas zum Neutralisieren auf dem Tisch steht, also z.B. etwas Brot. Ist die Runde geschafft, so werden die Zettel eingesammelt und von den Ausschenkern kontrolliert. Pro richtige Sorte gibt es einen Punkt und pro richtiger Marke auch einen Punkt. Insgesamt sind so zwölf Punkte zu holen. Man kann natürlich auch an mehreren Runden teilnehmen, wobei dann die Runde mit der höchsten erreichten Punktzahl gewertet wird. Der oder die mit den meisten Punkten hat gewonnen. Uns ist bewusst, dass es in der Münchener Runde nur eine Sorte gibt. Dafür ist es aber auch um einiges schwerer die sechs hellen Biere auseinander zu halten, womit zwei Punkte für das Erraten der Marke durchaus gerechtfertigt sind. Glaubst du nicht? Dann kannst du es ja mal beweisen!

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Das Stechen

Es kommt manchmal vor, dass um den ersten Platz gestochen werden muss. Womit man dann sticht, hängt davon ab, was man zur Verfügung hat. Hier zwei Beispiele: Bei unserem zweiten Biercontest hatten Andrea und Janna beide zehn Punkte. Die Entscheidung sollte ein Abschätzen der Anzahl der Bierflaschen in der Männer-Dusche bringen, wobei sich die Quereinsteigerin Andrea gegenüber der fast-Bachelor-Statistikerin Janna behauptete. Das andere Beispiel betrifft unseren dritten Biercontest, bei dem Biggi, Janna und Martin jeweils zehn Punkte erreichten. Diesmal gab es keine Flaschen in der Dusche, dafür haben wir eine neue Runde, eine Weißbierrunde mit drei Weißbieren ins Leben gerufen. Martin unterlag dabei den beiden Mädels souverän, indem er keines der drei Weißbiere erkannte. Janna erkannte immerhin eines, Biggi sogar alle drei. Respekt!

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Der Preis

Natürlich verdient der Gewinner auch einen Preis. Hierbei ist Kreativität gefragt. Unsere Gewinner können einen Wanderpokal mitnehmen. Dabei handelt es sich um eine goldene Flasche Flensburger Pilsener. Am Sockel dieser Flasche wird der Name des Gewinners und das Datum des Wettkampfes notiert. Beim nächsten contest muss der Gewinner den Pokal wieder mitbringen.

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Kontakt: , statistiker-wg.de